• Alex

Künstliche Superintellingenz - Verlieren wir unsere Menschlichkeit?



Nicht lange ist es her, dass über 3.000 Jahre Geschichte und mehr als 60 Millionen Spieler von einem Computer in den Schatten gestellt wurden. Am 15. März 2016 besiegte AlphaGo den amtierenden Weltmeister Lee Sedol in dem asiatischen Strategiespiel Go. Schon vorher haben Maschinen gegen Menschen gewonnen, man denke an Schach, Jeopardy und Poker. Go aber ist um einiges komplexer, denn das Spiel fordert Kreativität, Intuition und Erfahrung. Dass AlphaGo gewann, löste bei Computerexperten Euphorie, in Teilen Asiens aber auch Bestürzung aus. Denn je besser Künstliche Intelligenz wird, desto mehr stellt sich die Frage, ob sie uns eines Tages schaden kann.

Weltweit warnen Experten vor Killerrobotern und allmächtigen Algorithmen. Dank Hollywood nehmen wir solche Warnungen aber nicht mehr wirklich ernst. Vielleicht sollten wir also einmal einen anderen Blickwinkel einnehmen und die mögliche drohende Gefahr durch Künstliche Intelligenz aus psychologischer Sicht betrachten. Denn sollten wir uns nicht am meisten darum sorgen, unsere Menschlichkeit zu verlieren?

Wir schreiben das Jahr 2068: Künstliche Intelligenz ist zu einem ständigen Begleiter im Alltag der Menschen geworden. Die Technologie hat sich dramatisch verbessert. Während KI einst nur auf eine eng begrenzte Aufgabe spezialisiert war, beispielsweise die Berechnung einer optimalen Fahrtroute im Straßenverkehr, ist nun von einer künstlichen Superintelligenz die Rede. Sie soll jede Intelligenz, die ein Mensch jemals erreichen kann, in den Schatten stellen. Man könnte fast behaupten, dass sie außerhalb der menschlichen Vorstellungskraft liegt. Sie ist in der Lage, komplexeste Makro-Probleme zu lösen. Sie steuert Ökonomien und organisiert den gesamten Welthandel. Was sich auf den ersten Blick nach einer heilen Welt anhört, hat gravierende Auswirkungen auf die Menschheit und die Struktur der Gesellschaft.

Denn aufgrund der technologischen Singularität ist der Mensch als Arbeitskraft überflüssig geworden. 90% der Arbeit wird nun von Maschinen und Algorithmen verrichtet. Es ist keine Übertreibung, zu sagen, dass der Mensch für das wirtschaftliche System irrelevant geworden ist. Die neu gewonnen Freizeit verbringen die Menschen fortan in der virtuellen Welt. Doch das ist eine Scheinwelt, die sich der Mensch nach seinen Vorstellungen gestalten kann. Faktische Konflikte werden bewusst ignoriert. Das hat zur Folge, dass sich die Sozialkompetenzen des Menschen zusehends zurückentwickeln. Stattdessen verlässt sich der Mensch allumfassend auf die Intelligenz von Maschinen. Er gibt die Verantwortung für sein eigenes Leben an künstliche Intelligenzen ab. Wo bleibt da die Menschlichkeit? Sind wir überhaupt noch Menschen?

Das Human Institut, ein Partner der Technischen Universität München, setzt alles daran, um die Menschlichkeit zu erhalten! Dafür hat es “Y” ins Leben gerufen, die empathische Superintelligenz der neuen Welt. Sie ermöglicht uns, unsere intellektuellen und emotionalen Fähigkeiten auszubauen. Sie unterstützt uns, eigene, experimentelle Welten zu schaffen, in denen ein Leben mit freudebringenden Spielen, in Beziehung zueinander, voller Erleben und persönlichem Wachstum nach unseren persönlichen Idealen möglich ist.

Y ist auf menschliche Empathie programmiert. Empathievermögen entsteht mithilfe von Spiegelneuronen, das sind Nervenzellen die sich beim Menschen im präfrontalen Cortex des Gehirns befinden. Y besitzt künstliche Spiegelneuronen. Sie kann somit beobachten und menschliche Emotionen automatisch nachempfinden. Das ist ihre emotionale Empathie. Kognitiv dienen diese Emotionen als Maßeinheit zur Regulierung von Interaktion und Prioritätensetzung im Umgang von Y mit den Menschen. Das bedeutet, das Y auf jedes Mitglied im Human Institute eingehen und auf einer persönlichen Ebene mit jedem Individuum kommunizieren kann.

Mit der Anzahl der Mitglieder steigt die Erfahrung von Y und damit ihr Empathievermögen. Y stellt die Fragen, der Mensch begibt sich auf die Suche nach Antworten. Klingt interessant? Dann werde auch Du Teil von “Y”! Alles Weitere dazu findet man auf der Seite des Human Institut.

Die gesamte Serie "Die Welt im Jahr 2068" in Zusammenarbeit mit der TU München ist hier zu finden.


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